Wisch- und Staubsaug-Roboter – Der neue Trend im Haushalt

Bequem wird dann die Haushaltsführung, wenn Geräte vollautomatisch selbständig auch den Boden wischen und saugen können. Seit fast 20 Jahren sind Staubsaug-Roboter auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Fast so groß wie eine Schallplatte rollen die Sauger selbständig durch die Räumlichkeiten und saugen dabei den Dreck weg.

So zumindest die traumhafte Vorstellung, der ich einmal nachgehen wollte. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit dem aktuellen Robotertrend, der neben Rasenmähern auch dem klassischen Bodenstaubsauger und Wischmop Konkurrenz machen soll.

Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass es Unterschiede gibt zwischen einem Wischroboter und einem Saugroboter. Der Wischroboter kann nämlich nur den Boden mit einem Tuch entweder nass oder trocken wischen. Der vollautomatische, kleine und rundliche Robotersauger kann dagegen nur saugen und mit kleinen Besenapplikationen kehren.

Leistung und Eigenschaften

Beide Variationen werden u.a. von namhaften Herstellern wie Vileda und iRobot auf dem Markt angeboten und arbeiten exakt vor sich hin, während der klassische Staubsauger und Wischmop entsorgt werden könnte. Die Staubsaug-Roboter haben jedoch im Gegensatz zu den Wischrobotern eine kürzere Akkuleistung. Je nach Modell schaffen die Geräte nur eine Fläche von ca. 50 Quadratmeter zu saugen, bevor sie zur Ladestation zurückfahren und sich dort aufladen müssen. Einige Modelle schaffen jedoch sogar fast 80 Quadratmeter und sind dementsprechend auch teurer.

Wischroboter kommen auf fast die doppelte Fläche. Dabei kann man einen trockenen Wischgang wählen oder auch nass den Boden wischen. Nicht jeder ist mit der Wischleistung begeistert. Dies ist jedoch vom überdurchschnittlichen starken Schmutz abhängig.

Es übrigens von Vorteil, erst Küche, Badezimmer und WC mit dem Saugroboter zu saugen, bevor der Wischroboter anschließend nass seinen Dienst antritt.

Dasselbe zählt natürlich für den Einsatz auf Laminat oder sogar Parkettböden. Direkt mit Pflegemitteln können die Wischtücher des Wischroboters getränkt werden. Obwohl Staubsauger-Roboter ideal für glatte Böden sind, gibt es durchaus auch eine gute Saugleistung auf hochflorigem Teppich. Grundsätzlich muss man jedoch immer damit rechnen, dass auch gute Roomba Modelle oder Samsung Geräte trotzdem nicht an die Saugleistung eines klassischen Staubsaugers herankommen, wie ein Gerät mit einem normalen Beutel.

Vollautomatisch saugen, so funktioniert’s

Mithilfe von unterschiedlichen Sensoren, erkennen die Geräte Hindernisse, um nicht mit Möbeln zu kollidieren. Dazu sind Ultraschall, Infrarot-Lichter oder Sensoren eingebaut. Spezielle Anti-Abstürz-Sensoren sollen das Gerät bei mehrgeschossigen Wohnungen bewahren, Treppen abzustürzen. Außerdem können einige Modelle die Räume abspeichern und sich somit Flächen merken.

Die Auffangbehälter sind oft ziemlich klein und stehen in keinem Vergleich zu beutellosen Staubsaugern oder Geräten mit klassischen Beuteln. Teilweise können die Saugroboter nur 0,3 Liter Staub auffangen. Das bedeutet, dass oft nach jedem Saugvorgang der Filter gereinigt werden und der Behälter entleert werden sollte.

Problematisch wie bei jedem Saugvorgang sind herumliegende Teile und Kabel. Egal, ob mit einem normalen Sauger oder mit einem Robotersauger gesaugt wird, alles was auf dem Boden stört und die Fahrt des Schlittens oder des Automaten blockieren kann, muss vom Boden weg. Achtet also auch auf Münzen, denn die kleinen Dinger sind gefräßig und saugen das Geld einfach weg.

Mein Fazit

Zwar werden die Staubsaug-Roboter immer besser, aber einen vollständigen Ersatz für die klassischen Geräte bringen sie nicht mit sich. Solltet ihr euch dennoch einen automatischen Saugroboter anschaffen wollen, so kann ich euch die folgenden zwei Ratgeberseiten empfehlen. Auf www.staubsauger-roboter-test.org findet ihr eine hilfreiche Übersicht aktueller Modelle und zudem wird auch noch einmal detailliert darauf eingegangen, worauf ihr vor dem Kauf achten solltet. Eine Seite, die ihr auch aufsuchen solltet ist www.testsieger.de, hier bekommt man immer die Siegermodelle vorgestellt und einige Testberichte. Sehr nützlich wie ich finde.

Meine Meinung ist allerdings, dass man mit dem Kauf eines Saugroboters noch eine paar Jahre warten sollte. Die Technik wird zweifelsohne immer besser und zuverlässiger, aber aktuell gibt es einfach noch zu viele Kinderkrankheiten, die es zu beseitigen gilt. Und wenn man sowieso immer noch einmal nachsaugen muss, dann hat der Roboter meiner Ansicht nach sein Zweck verfehlt.

Und zum Schluss noch eine nützliches Video in dem Staubsaugerroboter einem Praxis-Test unterzogen werden.

Tipp: Grasflecken mit Zitronensaft entfernen

Da mein Sohn den einen Tag vom Fußballspielen mit zahlreichen Grasflecken zurückkam, habe ich im Internet nach schnellen Lösungsansätzen gesucht. Bei Youtube bin ich fündig geworden und habe es gleich einmal ausprobiert. Was soll ich sagen, es funktioniert. 😀 Daher wollte ich euch den Tipp nicht vorenthalten und hier nun das Video. Viel Spaß beim Waschen.

Vor- und Nachteile einer Kapselkaffeemaschine

Wenn ihr auch den Coffee-Shop-Geschmack für zu Hause haben wollt, gibt es keine andere Möglichkeit als sich eine richtig gute Kaffeemaschine anzuschaffen. Doch die Sache ist die, es gibt jede Menge verschiedene Maschinen auf dem Markt. Und die schlechte Nachricht daran ist, man muss erst einmal das passende Gerät finden, dass seinen Bedürfnissen entspricht.

Aus diesem Grund habe ich mich mit verschiedenen Kaffeemaschinen beschäftigt und die beliebte Kapselmaschine detaillierter untersucht.

Eine schnell zubereitete und leckere Tasse Kaffee
Eine schnell zubereitete und leckere Tasse Kaffee

Doch bevor wir richtig eintauchen in die Details, ist es am besten herauszufinden, welche Arten von Maschinen am besten sind. Wenn Du die volle Flexibilität bei der Erstellung der Getränke haben möchtest, dann ist die beste Option eine manuelle Espressomaschine, die ähnlich ist wie die, die in Coffee-Shops verwendet wird. Wenn das jetzt allerdings nach zu viel Arbeit klingt, du aber nicht auf frische Kaffeebohnen verzichten magst, dann rate ich dir Kaffeemaschine mit Mahlwerk bei der diese automatisch gemahlen und der Kaffee gekocht wird. Für die volle Bequemlichkeit ist jedoch die dritte Variante die Beste. Eine Kapselkaffeemaschine bei der mit einem einfachen Knopfdruck der Kaffee zubereitet wird.

Die Espressomaschinen als Vorbild

Werfen wir als erstes einen Blick auf Espressomaschinen, die unter Druck stehendes heißes Wasser verwenden und durch fein gemahlenes Espressomehl leiten. Ein guter Espresso kann durch seine Crema, der schäumende Kopf oben drauf, identifiziert werden. Die Crema sollte wenige Millimeter dick sein, eine glatt gerichtete Spitze haben und rötlichbraun in der Farbe sein. Eine Espresso-Shot ist ein Getränk für sich, aber gleichzeitig auch die Basiskomponente von einer Menge anderer Getränke wie Latte, Cappuccino, Americano und Macchiato.

Kapselmaschinen

Diese Kaffeemaschinen verwenden, wie der Name andeutet, speziell hergestellten Kaffee in Kapseln, die in die Maschine einlegt werden. Eine Kapselmaschine ist genau dann das Richtige, wenn man eine schnelle Tasse Kaffee mit wenig Aufwand und Abwasch haben möchte. Sie sind sauber, ordentlich und man braucht sich nicht groß um die Entsorgung von Kaffeesatz zu kümmern.

Es gibt viele verschiedene Arten von Kaffeekapsel-Systemen auf dem Markt, von denen jeder mit jedem anderen nicht kompatibel ist. Dazu gehören die Nescafe Dolce Gusto, Tassimo und die bekannteste, Nespresso.

Nespresso sollte als erstes in die engere Wahl, da der Hersteller die breiteste Palette von Kaffee zur Auswahl hat.

Will man einfach nur eine schnell Tasse Kaffee, ohne großes Talent bei der Zubereitung zeigen zu müssen, ist eine Kapselmaschine sicherlich die einfachste und beste Wahl. Doch es gibt auch Schattenseiten der platzsparenden und schnellen Geräte. Für den Anfang sind Kapseln in der Regel recht teuer, im Vergleich zu Bohnen: Nespresso-Kapseln liegen zwischen 50 und 60 Cent pro Kapsel. Das ist zwar immer noch billiger als beim Starbucks, im Vergleich zu echten Bohnen aber immer noch zu teuer.

Das zweite Problem ist, dass man nur auf das Angebot der Hersteller zurückgreifen kann. Möchte man mal etwas neues ausprobieren, ist dies nicht möglich. Diese Varianz ermöglichen nur echte Kaffeebohnen, die man beim Spezialisten kaufen kann, wenn man spezielle Sorten möchte um ein neues Geschmackserlebnis zu bekommen.

Weiterhin bieten viele Kapselmaschinen nicht die Funktion, Milchschaum zu erzeugen. Nur wenige, meist die teuren Modelle bieten diese Option. Das schmälert die Fähigkeit, eine breite Palette von Kaffee-Getränken anzubieten.

Mein Fazit

Kapselkaffeemaschinen bieten anständigen Kaffee mit einer breiten Auswahl an Geschmacksrichtungen. Die Kosten und Einschränkungen von Kapseln, bedeuten jedoch, dass diese am besten für Leute sind, die nicht viel Kaffee trinken und nicht mit echten Bohnen experimentieren möchten.

Buggy Kaufberatung: Darauf solltet ihr achten!

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So könnte ein guter Buggy aussehen.

Da in meinem Bekanntenkreis bald eine Geburt ansteht und mich die werdende Mutter gefragt hat, ob ich denn einen guten Hersteller von Kinderbuggys wüsste, habe ich dies zum Anlass genommen, gleich einen neuen Blogbeitrag zu verfassen.

Ich muss zugeben, dass Thema ist sehr komplex und bedarf etwas Recherche, aber nach einiger Zeit hat man die wichtigsten Punkte worauf man beim Kauf eines Buggys achten sollte, beisammen.

Buggy mit Luftreifen oder Kunststoffreifen?

Buggys sind mit unterschiedlichen Reifen erhältlich. Soll der Kinderwagen auch für den Ausflug auf unebenem Gelände zum Beispiel im Wald genutzt werden, sollten es schon Luftreifen sein. Denn mit herkömmlichen Kinderwagen und deren Kohlenstoffreifen wird der Spaziergang im Wald schnell zur Strapaze.

Generell gibt es zwei unterschiedliche Varianten, Plastikreifen und Luftreifen. Die günstigen Buggys sind meistens nur mit Kunststoffreifen ausgestattet, ein Wagen mit Luftreifen kostet normalerweise etwas mehr. Beim Überfahren von spitzen Gegenständen wie zum Beispiel Scherben haben Kunststoffreifen tatsächlich sogar einen kleinen Vorteil, da sie nicht kaputtgehen können. Aber spätestens, wenn der Untergrund nicht mehr ganz plan ist, machen sich die Nachteile bemerkbar. Die Kunststoffreifen haben keine Federung, im Gelände funktionieren sie ganz einfach nicht. Das Kind wird durchgerüttelt und das Fahren mit dem Buggy ist keine Freude.
Für einen Gelände Buggy empfehlen sich daher entweder ganz spezielle Gummireifen, die einige Hersteller anbieten, oder die klassischen Luftreifen.

Wie ist das Gestell verarbeitet?

Um mit dem Buggy auf unebenen Waldwegen fahren zu können, braucht er ein robustes und stabiles Gestell. Die Qualität und die Verarbeitung des Gestells können auch von Ungeübten im Geschäft begutachtet werden. Schaut euch an, wie die Stäbe verarbeitet sind. Am besten wird das Gefährt probehalber zusammengeklappt. Wie gut funktioniert das? Gute Qualität erkennt man auch am Gewicht. Ist der Kinderwagen zu schwer, handelt es sich um preiswerteren Stahl. Hochwertige Gelände Buggys aus Aluminium oder gar Carbon haben ihren Preis, aber ein sehr geringes Gewicht, was im Alltag natürlich sehr praktisch und angenehm ist. Einen leichten Kinderbuggy können Eltern auch über die Schulter nehmen und eine Weile tragen, sollte dies zum Beispiel bei Wanderungen in den Bergen nötig sein.

Beweglichkeit und Stoßfedern

Das Fahren mit dem Buggy soll natürlich nicht nur für das Kind eine große Freude sein. Auch für die Eltern darf das Schieben des Buggys nicht ermüdend werden, das ist wichtig für längere Wanderungen und Ausflüge. Damit der Ausflug ein voller Erfolg wird, sollte der Gelände Buggy sehr beweglich sein. Eine Federung federt Stöße ab, das schützt die Wirbelsäule des Kindes.

Wie teuer muss der Buggy sein?

In unabhängigen Tests, wie der von Ökotest [http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=106030&bernr=07], zeigt sich jedes Mal, dass die Qualität und der Preis nicht unbedingt in Korrelation stehen. In den unteren und mittleren Preisklassen findet man manchmal gute Modelle, die sich auch für Wanderungen und Spaziergänge eignen. Im hochpreisigen Segment ist die Qualität aber etwas sicherer gegeben. Hier finden sich eigentlich ausnahmslos sehr gute Buggys und Kinderwagen, die viele Jahre lang genutzt werden können. Trotzdem, bei einigen Modellen zahlen Kunden auch das Prestige, das mit dem Hersteller verbunden ist. Es muss also nicht das teuerste Modell sein, solange die Qualität stimmt.

Mein Fazit

Ein Buggy sollte gewissen Anforderungen genügen. Beim Kauf solltet ihr daher auf ein paar Dinge achten.

  • ausreichende Sitzgröße auch für die nächsten Monate
  • sinnvolle und variable Sitz- und Liegepositionen
  • sicheres und schützendes Verdeck
  • passende Schiebehöhe für die Eltern
  • kofferraumkompatibel
  • ausreichende Kapazität der Taschen
  • gefederte und hochwertige Räder
  • einfach zu bedienender Faltmechanismus

Werden die genannten Punkte zu eurer Zufriedenheit erfüllt, steht einem frustfreien Buggy-Kauf nichts mehr im Wege.

Und zum Schluss hier noch ein hilfreiches Video.

Ich freue mich euch begrüßen zu dürfen auf meinem neuen Blog, der sich um das Thema Haushaltsgeräte dreht. Zukünftig werde ich hier Beiträge posten, die euch bei der Auswahl von Produkten helfen sollen.

Viel Spaß beim Lesen.
Eure Brit

p.s.: wie ich mich kenne, werde ich auch das ein oder andere Offtopic posten 😉